Quatschen ist wie Machen
— nur leichter.
Raum für „die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden".
(nach Heinrich von Kleist)
Quatschen ist ein wesentlicher Baustein erfolgreichen Netzwerkens.
Ein Impuls reicht, um ein Gespräch zu öffnen.
Wähle, worum es gerade gehen soll. Du bekommst einen Gesprächsimpuls, der nicht beantwortet werden muss — sondern etwas in Bewegung bringt.
Öffnen. Verbinden. Verdichten. Machen.
Vier Bewegungen, die aus losem Reden eine Richtung machen — und aus Richtung eine Wirkung.
Öffnen
Druck rausnehmen. Locker werden. Fragen stellen. Raum schaffen. Nicht sofort bewerten.
Verbinden
Gedanken, Menschen und Möglichkeiten zusammenbringen. Dem Zufall Raum geben. Resonanz wahrnehmen.
Verdichten
Muster erkennen. Klarheit schaffen. Wesentliches herausarbeiten. Aus losem Reden eine Richtung machen.
Machen
Nächste Schritte definieren. Verantwortung übernehmen. Aus Gespräch wird Wirkung.
quatschen.de — ein Manifest.
Das ursprüngliche quatschen.de-Buch ist ein Manifest über Kommunikation, Kooperation und Kreativität. Nicht glattgebügelt. Nicht streng linear. Sondern offen, sprunghaft und voller Impulse.
Heute wird daraus eine Community: echte Gespräche, lokale Begegnung, Kunst, Gesundheit, Wirtschaft. Klein. Kuratiert. Wirksam.
Möglich gemacht durch Crowdfunding. 2016 haben Unterstützer das Buch über Startnext ermöglicht — im Eigenverlag, mit einem Team aus Menschen, denen die Idee wichtig war. Das Projekt auf Startnext ist weiterhin online und zeigt, wie das Buch entstanden ist.
Gastbeiträge im Buch: Tobias Burkhardt über Kommunikation · Dr. Marcello Scarnato über Kooperation · Uwe Kobler über Kreativität · Prof. Uli Rothfuss über Kunst.
- Gestaltung: Julia Kappey
- Illustrationen: Kiril Kogan — u. a. „Captain Zufall" und weitere Grafiken im Buch · @kogancult
- Druck & Veredelung: Kerstin Denzler, effektiv veredeln, Fürth
- Verlag: Eigenverlag · 2016
PDF · ca. 6 MB · öffnet im Browser
Das Video erklärt das quatschen.de-Prinzip als Unformat — die Idee, den künstlerischen Einfluss von Kiril Kogan, und warum aus losem Reden mehr werden kann.